A Travellerspoint blog

By this Author: birdfish

Bhutan - Teil 1

Im Land des Donnerdrachen

semi-overcast 10 °C

Von der tropischen Hitze Bangkoks ging es nun auf in die kalten Gefilde des Himalayas ins winzige Königreich Bhutan. Um uns einen Fensterplatz auf der linken Seite des Flugzeugs und somit die beste Sicht auf den Mt. Everest zu sichern, sind wir bereits morgens um fünf zum Suvarnabhumi Flughafen losgefahren, wo wir vergeblich versuchten, uns gegen eine wilde Horde drängelnder Thai-Omas durchzusetzen. Zum Glück hat es trotzdem mit den Plätzen geklappt und nach etwa 2 Stunden und einem kurzen Zwischenhalt in Bodgaya, Indien, tauchte am Horizont eine eindrückliche Bergkulisse auf.

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Selten gibt er sich ganz unbedeckt, oft schwebt ihm eine Wolkenhaube wie ein Heiligenschein um das Haupt: Mighty Mount Everest! Was für ein Anblick!

Der Landeanflug auf Paro erwies sich erwartungsgemäss als abenteuerlich: Der internationale Flughafen von Bhutan gilt aufgrund seiner Lage in einem Tal, umgeben von Fünftausendern, als einer der anspruchsvollsten der Welt und darf nur von wenigen zertifizierten Piloten bei Tageslicht und im Sichtflug angeflogen werden. Minutenlang schwenkt das Flugzeug scheinbar nur wenige dutzend Meter über Bergkuppen hinweg, bevor es wenige Sekunden (!) vor dem Aufsetzen noch einmal scharf nach Süden abdreht und schliesslich wieder festen Boden unter die Räder bekommt.

Nach den üblichen Formalitäten wurden wir im rustikalen Flughafen von unserem Guide T. und unserer Fahrerin D. in Empfang genommen. Die einstündige, kurvenreiche Fahrt in die Hauptstadt Thimpu hat unsere Mägen dann vor dem Mittagessen noch arg auf die Probe gestellt.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und so haben wir uns auf Erkundungstour durch die 50'000-Seelen-Metropole Thimphu gemacht. Diese wohl kleinste Hauptstadt Asiens ist so beschaulich, dass ein einziger Polizist genügt, um den Verkehr zu regeln. Es gab mal eine Ampel, aber die Bhutanesen fanden, diese passe so gar und ganz nicht in ihre Welt, dass sie wieder abgeschafft wurde.

Was gleich auffällt: Fast alle Männer tragen den traditionellen Gho, ein knielanger Mantel/Rock, der aus einem Stück gewobenem Stoff besteht. Dieser wird kunstvoll gewickelt und drapiert und manchmal bedarf es der Hilfe einer weiteren Person, dieses Kleidungsstück korrekt anzuziehen. Das traditionelle Kleidungsstück der Frauen heisst Kira und wird ähnlich getragen wie der Longyi in Burma.

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Frauen in traditionellen Gewändern umrunden einen Tempel in Thimphu.

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Am zweiten Tag wurden uns die Highlights von Thimphu gezeigt. Dazu gehörten der oben abgebildete Tempel, das wichtigste Heiligtum von Thimphu, den wir als erstes am Morgen besuchten. Danach ging es weiter zur grössten Buddha-Statue Bhutans, von dessen Terrasse man eine tolle Sicht über die Stadt hatte.

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Am Nachmittag besuchten wir den Dzong von Timphu. Ein Dzong ist eine Art Festung, die sowohl weltlichen wie auch religiösen Zwecken dient. Es gibt sie in jeder grösseren Stadt bzw. in den Verwaltungsbezirken. Die eine Seite der Anlage besteht aus den Ministerien, die andere aus Tempeln. Am Dzong von Timphu ist speziell, dass er gleichzeitig die Räumlichkeiten des Königs beherbergt. Der König selber wohnt in einem sehr bescheidenen "Palast" (eher ein Haus) in der Nähe des Dzongs. Man kann ihn anscheinend am Morgen und Abend sehen, wie er aus dem Dzong über den Fluss zu seinem Haus wandelt. Dies widerspiegelt die bescheidene Art der Bhutanesen, die um nichts viel Aufheben machen.

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Gebetsmühlen: Durch Drehen des Zylinders wird das darauf aufgetragene Gebet "in die Welt entlassen".

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Rot und weiss sind alle Verwaltungsgebäude und Sakralbauten.

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Bastiaan mit unserem Guide, der in religiösen Stätten von besonderem Rang eine weisse Schärpe (Kabney) zum Gho tragen muss.

Da Wochenende war, liessen wir es uns nicht nehmen, den Wochenendmarkt zu besuchen. Auch hier trafen wir eine sehr beschauliche Atmosphäre an, wenn man bedenkt, dass dies der Hauptmarkt der Hauptstadt ist - in einem Land, wo Leute auch wirklich auf dem Markt einkaufen, weil es keine grossen Supermärkte gibt. Der ganze Markt war etwa so gross wie der auf dem Bürkliplatz in Zürich.

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Chillis sind das beliebteste Gemüse der Bhutanesen. Es gibt sogar ein Gericht, das nur aus Chillis und Käse besteht: Emadatse (siehe unten).

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Bhutanesisches Essen wird in vielen kleinen Schüsseln angerichtet. Es besteht meist aus einem Fleisch- oder Fischgericht und diversen Gemüsekreationen. Der Reis - teilweise rötlich gefärbt und grobkörnig - gehört selbstverständlich immer dazu; wir mochten ihn sehr gern und er war eine gut Abwechslung zum weissen Reis, den wir vier Monate lang zuvor gegessen hatten. ;-)

Der nächste Tag führte uns in den Osten nach Punakha, der alten Hauptstadt Bhutans. Sie ist aufgrund ihres milden Klimas noch heute der bevorzugte Ort zur Überwinterung des Klerus. Wenn der Abt jeweils seine Koffer packt und Thimphu den Rücken kehrt, ist in Bhutan offiziell der Winter eingekehrt. Gleichsam bringt seine Rückkehr den Frühling mit sich. Dort, wo sich der Mo Chhu (Mutterfluss) und der Pho Chhu (Vaterfluss) vereinen, liegt der Dzong von Phunaka, möglichweise das beeindruckendste Gebäude in ganz Bhutan. Der erste König von Bhutan wurde 1907 dort gekrönt und der fünfte und jetzige König liess sich in denselben Gefilden in einer heimlichen Zeremonie 2008 krönen, bevor die Thronübergabe öffentlich gemacht wurde und er eine offizielle Zeremonie in Thimphu folgen liess.

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Unsere Truppe für die erste Hälfte der Reise, posierend vor dem Dzong in Punakha.

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Ein Novize im Innern des Dzongs.

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Musik ist ein wichtiger Bestandteil der buddhistischen Rituale.

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Der Schneelöwe ist ein gern gemalter Gast an buddhistischen Orten. Er symbolisiert eine östliche Tugend: Angstlosigkeit.

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Die wunderbare Architektur faszinierte uns immer wieder von neuem.

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Es gibt eine Redewendung, die besagt, dass bhutanesische Hunde den ganzen Tag schlafen und die ganze Nacht bellen. Wie wahr das ist, konnten wir an wirklich jedem Ort feststellen, an dem wir übernachteten. Die Bhutanesen glauben, dass die Hunde Geister sehen können und deswegen in ein Gejaule verfallen. Wie dem auch sei; wer einen leichten Schlaf hat, sollte unbedingt Ohropax mitführen.

Der vierte Tag unserer Reise brachte eine lange Autofahrt weiter in den Osten mit sich. Im Zentrum Bhutans befinden sich die Black Mountains, an deren westlichen Ausläufern sich ein riesiges Sumpfgebiet befindet, das zum Vogel-Naturschutzgebiet erklärt wurde. Auf einem Rundgang durch das Gebiet auf dem Gangtey Nature Trail konnten wir etwa hundert Schwarzhalskraniche beobachten, die jedes Jahr dem Winter in Russland entfliehen. Die Vögel sind in weiten Teilen Asiens und insbesondere in Bhutan sehr heilig. Ihre Ankunft wird jeweils mit einem mehrtägigen Fest gefeiert. Wenn man sich achtet, findet man den Kranich überall in unterschiedlicher Form wieder.

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Unser Guide am Feldstecher, den er stets mit sich führte.

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Kranichtrio im Flug.

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Der Schwarzhalskranich ist gut vertreten in bhutanesischen Wandmalereien.

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Das liebliche Tal von Gangtey.

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Nebst Gefiedertem gibt's auch Behaartes: Eine Yakherde hat sich über die Gräser des Sumpfgebietes hergemacht.

Viel mehr als die Federviecher beobachten kann man in Gangtey aber um diese Jahreszeit nicht tun. Wir können allen Bhutanreisenden nur empfehlen, einen Inlandflug in ihren Trip einzubauen, da man sich in Bhutan aufgrund der Topographie nur von West nach Ost und wieder nach West bewegen kann - eine "Runde" ist also nicht möglich. Für uns hiess das, dass die Schwarzen Berge der östlichste Punkt waren, den wir besuchten. Von nun an ging die Reise wieder zurück - auf derselben Strasse, über dieselben Kurven. Ich glaube, es gibt ausser in Thimphu und Paro keine Strasse, die geradeaus verläuft. In den Bergen geht es eigentlich von einer Kurve fliessend in die andere über. Ich hätte mir auf jeden Fall gewünscht, unsere Reise wäre noch weiter nach Osten verlaufen, bis nach Bhumtang, das ganz im Zentrum liegt und wo ein Schweizer eine Brauerei betreibt. Von dort aus hätte man bequem nach Paro zurückfliegen können. Für uns hiess es jetzt aber: auf zurück in den Westen!

Weitere Fotos:

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Penisse als Fruchtbarkeitssymbole sind oft auf Hausmauern aufgemalt.

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Farbenfroher Schmuck im Innern eines Tempels.

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Das Rad des Lebens, der buddhistische Kosmos, lässt sich in fast jedem Tempel wiederfinden.

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Bös gesinnte Götter halten Dämonen davon ab, heilige Stätten heimzusuchen.

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Der sympathisch wirkende König ist an jeder Strassenecke auf Plakaten anzutreffen.

Posted by birdfish 00:11 Archived in Bhutan Tagged bhutan paro gangtey thimpu thunderdragon drukair gho kranich Comments (3)

Abstecher Thailand

sunny 35 °C

Thailand, wo wir beide schon so oft waren, war nicht auf der Liste für diese Reise. Dennoch hat es uns ein weiteres Mal hierhin verschlagen, allerdings eher unfreiwillig. Beim Golden Rock, der letzten Station in unserem Loop südöstlich von Yangon, hatte ich das Gefühl, etwas Schlechtes gegessen zu haben. Am nächsten Tag fuhr ich unter Schmerzen in einem überfüllten Bus, in dem die Airconditioning-Anlage nicht richtig funktionierte, in fünf Stunden zurück nach Yangon. Zwei Arztbesuche an den folgenden beiden Tagen schienen anzudeuten, dass der Wurmfortsatz des Blinddarms entzündet war. Es wurde mir angeraten, nach Bangkok zu fliegen, wo die medizinische Versorgung besser ist. Also buchten wir den Flug um (ursprünglich wären wir erst zwei Wochen später kurz nach Bangkok geflogen, um da den Flieger nach Bhutan zu nehmen) und flogen wiederum zwei Tage später in die Hauptstadt Thailands.

In Bangkok hatte ich mich bereits online beim Bumrungrad International Hospital angemeldet. Das Spital zählt zu den Spitzen-Krankenhäusern in ganz Asien. Wir fuhren mit dem Spital-Shuttle vom Flughafen schnell in unser Hotel und dann gings gleich weiter zum Untersuch. Die CT-Auswertung hinterliess keine Zweifel, der Appendix musste entfernt werden. Und zwar so schnell wie möglich, denn der Blinddarm war bereits geplatzt, wie man im Volksmund sagt, der Bauchraum von der Infektion betroffen. Während wir uns um die Formalitäten mit dem Zimmer kümmerten, wurde der Chirurg aufgeboten. Nachts um 10 wurde operiert, 1,5 Stunden lang waren die Ärzte an der Arbeit. Mir wurde anschliessend gesagt, es sei eine schwierige Operation gewesen. Die Wunde wurde erst drei Tage später vernäht, denn sie musste regelmässig gereinigt werden.

Im Spital selber hat es mir an nichts gemangelt. Ich hatte ein Einzelzimmer mit Küche und Essplatz, Sofa-Ecke, super Aussicht auf die Stadt und eine Entourage von den freundlichsten Krankenschwestern, die man sich vorstellen kann. Sie nannten mich "Big Baby", weil ich mich anfänglich nicht selber aufrichten und waschen konnte. Trotz der Fünf-Sterne-Versorgung und Bastiaans regelmässigen ausgedehnten Besuchen waren die Tage und vor allem die Nächte sehr lang und ich war froh, als ich nach fünf Tagen das Spital wieder verlassen konnte.

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Die Aussicht von meinem Zimmer Richtung Westen.

Zur Erholung fuhren wir per Taxi nach Hua Hin, das drei Stunden südlich von Bangkok liegt. Ich kenne Hua Hin schon aus meiner Jugend, das erste Mal war ich vor zwanzig Jahren da. Der Sand ist zwar nicht ganz so weiss und das Wasser nicht ganz so klar,wie auf den Inseln, aber die frische Meeresluft war angenehm und es tat gut, der Hitze und dem Lärm in Bangkok entronnen zu sein.

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Bungalow mit Aussicht aufs Meer. Was will man mehr?

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Das Restaurant des Boutique-Hotels befand sich gleich am Wasser. Einfach herrlich!

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Am Morgen war jeweils Flut und der Strand verschwunden.

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Der Standing Buddha befindet sich auf dem Hügel auf dem oberen Foto.

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Es wimmelte von Geckos und Fröschen, sodass wir irgendwann nur noch von der Amphibien-WG sprachen, in der wir wohnten.

Da ich vor der Weiterreise nach Bhutan zur Schlusskontrolle im Spital antraben musste, fuhren wir nach sechs Nächten wieder zurück nach Bangkok. Nach zehn Jahren haben wir ein weiteres Mal den Königspalast besucht. Natürlich hatte es wieder viel zu viele Menschen überall, aber die schönen Gebäude konnten aufs Neue bezaubern.

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Neben dem Grand Palace befindet sich der Wat Pho (wat = Tempel), in dem der riesige liegende Buddha, aufgestützt auf seinem rechten Arm, täglich tausende von Besuchern empfängt. (Vgl. der Eintrag zu Yangon und dem Reclining Buddha dort.)

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Ein Buddhist, der Opfergaben darbietet.

Ein besonderes Vergnügen in Bangkok ist eine Fahrt auf dem Chao Phraya. Ganz anders als auf dem Irrawaddy in Burma ist hier immer sehr viel los!

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Sehr beliebt (und laut) sind die Long-Tail-Boote.

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Wer es gemütlich mag, lässt sich mit einer Art Dschunke herumchauffieren.

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Der wunderbare Wat Arun, direkt am Fluss gelegen.

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Mönche auf dem Weg zum Wat Arun. Anders als in Burma, wo die Roben der Mönche bordeauxrot sind, leuchten die Gewänder der Thai-Mönche in knalligstem Orange.

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Das Oishi Grand ist ein japanisches Buffetrestaurant im Siam Discovery Center. Es ist unser liebstes Restaurant in Bangkok - Sushi und Sashimi à discrétion sind nur zwei der Leckereien, die auf einen warten. Und da ich mittlerweile fast schon wieder normale Portionen essen konnte, war ein Besuch natürlich ein Muss.

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Orchideen-Schau im Siam Paragon Center.

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Weihnächtliche Stimmung trotz 36 Grad? Man macht hier alles, um die kauffreudigen und -kräftigen Touristen, Expats und Einheimischen bei Stange zu halten.

Posted by birdfish 07:26 Archived in Thailand Tagged bangkok hua_hin krankenhaus bumrungrad Comments (1)

Im Südwesten Chinas - Die Provinz Yunnan

sunny 25 °C

Aufgrund unseres knapp bemessenen Zeitplans für China haben wir uns entschieden, die Distanz zwischen der Ostküste und der Provinz Yunnan per Flieger zu überbrücken. Im Endeffekt waren wir aber fast gleich lang unterwegs, wie wenn wir den Bus genommen hätten, denn ein Taifun (in unserem Empfinden eher einfach schlechtes Wetter) hatte zur Folge, dass am ganzen Flughafen in Shanghai Chaos ausgebrochen war. Erst hiess es, der Flug sei gestrichen, und als wir dann nach zwei Stunden Rumsitzen nachfragten, war er schon voll, wir wurden auf einen anderen gebucht, blieben aber am Security Check hängen, sodass wir diesen auch verpassten. So ging das noch eine Weile, bis wir dann auf einen weiteren Flieger mit Zwischenhalt in Anshun gebucht wurden. Mit etwa sieben Stunden Verspätung kamen wir nachts in Kunming an.

Die Stadt Kunming, die Partnerstadt Zürichs und von unserem Reiseführer angepriesen als "likely the most beautiful city in all China", versteckte ihren Charme aber erst einmal. Nachdem wir aber eine Woche in ihr verbracht hatten, da wir auf das Burma-Visum warten mussten, lernten wir die schönen Ecken doch noch kennen. Es war eine Zeit des Energie-Tankens und neu Organisierens.

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Besinnliche Ruhe im Yuantong-Tempel.

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Green Lake, an dessen Ufer Senioren morgens Tai Chi machen.

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Beliebtes Ausflugsziel am Wochenende: Die Western Hills mit Aussicht auf den Dianchi Lake.

Ab in die Berge
Die nächste Station war Dali, dank dem neuen Highway in unter sechs Stunden von Kunming aus zu erreichen. Bevor der chinesische Binnentourismus vor rund zehn Jahren begann, war Dali wie etwa Vangvieng in Laos ein "backpackers' heaven". Mittlerweile wurde sehr viel investiert in die Stadt, reiche Chinesen kaufen sich Zweitwohnsitze rund um den See und die Stadt wächst stündlich. Allein um unser Guesthouse herum befanden sich drei Baustellen. Die Altstadt ist schön wiederhergestellt, nur leider voll von Souvenirshops und eben Horden von chinesischen Touristen. Unser Besuch fiel auf den Nationalfeiertag (1. Oktober), der Teil der Golden Week ist, in der ALLE Chinesen Urlaub haben. Rund eine halbe Milliarde Chinesen war während dieser Zeit auf Achse; eine gefühlte Million allein in Dali ... Wir versuchten, den Massen zu entkommen, indem wir Velos ausliehen und dem wunderschönen See entlang, durch Dörfer, wo hauptsächlich das Volk der Naxi wohnt, radelten.

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Naxi-Dorf bei Dali

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Erntezeit

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Die nächste Station war Lijiang, ebenfalls von Chinesen überrannt, sodass wir die Stadt nur als Sprungbrett benutzten, um zur Tiger Leaping Gorge zu gelangen.

Die Tiger Leaping Gorge (Tigersprung-Schlucht) ist eine der tiefsten Schluchten weltweit. Vom höchsten Gipfel des Jade Dragon Snow Mountain (5596 m), dem Bergmassiv auf der Südseite der Schlucht, bis zum Flussbett hinunter sind es rund 3260 m. Der Jinshan-Fluss, der die Schlucht durchströmt, ist der Hauptzubringer des oberen Jangtze-Flusses. Der Legende zufolge soll ein Tiger an der schmalsten Stelle des Flusses (rund 25 Meter breit) auf der Flucht vor einem Jäger über denselben gesprungen sein. Der Tiger Leaping Stone kann mit dem nötigen Kleingeld (aus dem ganzen Gebiet wird, obwohl man schon 10 Dollar Eintritt bezahlt, kräftig Profit geschlagen) erklommen werden.

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Auf Passhöhe

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Chinesische Touristen werden hauptsächlich an den Fluss runter gekarrt, sodass der obere Pfad, der 15 km durch die Schlucht hindurchführt, ziemlich menschenleer ist. Auch wenn man aus der Schweiz kommt und punkto Bergszenerien hohe Ansprüche hat, so vermag die Schlucht einen doch in ihren Bann zu ziehen; sie ist einfach wunderwunderschön.

Wir sind die Etappe in zwei Tagen gelaufen. Die ganze Wanderung ist perfekt durchorganisiert. Man wird per Bus zum östlichen Ende gebracht, läuft rund sieben Stunden (davon etwa drei an der prallen Mittagssonne den Hang hinauf), übernachtet in einem Weiler - die meisten Westler steigen im Halfway Guesthouse ab - und absolviert am nächsten Tag die letzten zwei Stunden Fussmarsch bis zu Tina's Guesthouse, wo das Gepäck auf einen wartet und man den Bus für die Weiterfahrt zurück nach Lijiang oder Shangri-La besteigen kann.

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Warten auf den Sonnenuntergang mit unseren "fellow trekkers".

Die Hartgesottenen machen sich am zweiten Tag nach Ankunft in Tina's auf den Weg ganz runter zum Flussbett und dem Tiger Leaping Stone. Ich habe mich mit sechs anderen zusammengetan und wir haben den etwa zweistündigen Rundgang unter die Füsse genommen. Der Rückweg ist etwas vom anstrengendsten und wohl auch gefährlichsten, was ich bislang auf Wanderwegen erlebt habe. Der Mount Fuji ist gerade ein Sonntagsspaziergang dagegen. Er dauert zwar nur eine halbe Stunde, dafür führt er praktisch senkrecht den Berg hoch. Unter anderem muss man eine etwa 50 Sprossen lange Leiter erklimmen, die in der Mauer hängt und mit rostigen Drähten irgendwie an diesem Berg befestigt ist... "Not for the faint-hearted", zitiere ich da den Lonely Planet Travel Guide.

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You'll never walk alone

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Der besagte Stein, von dem der Tiger gesprungen sein soll.

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Panorama-Aufnahme beim Flussbecken.

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Die Weiterreise führte uns nach Shangri-La, das im tibetischen Vorland auf 3200 m.ü.M. liegt. Hier ist bereits alles auf Tibetisch und Chinesisch angeschrieben und der tibetische Einfluss ist in der Architektur wie auch im Essen spürbar. Statt Rind- gab's jetzt Yakfleisch und dazu tibetschen Buttertee. Wir haben einige Leute kennen gelernt, denen es da nicht gefallen hat. Dieser Meinung können wir uns nicht anschliessen. Verantwortlich dafür, dass wir eine super Zeit da hatten, war sicher unser von einer Tibeterin und einem Belgier geführtes Guesthouse sowie die Bekanntschaft mit einem deutschen Ehepaar aus Hannover, das schon die ganze Welt bereist hat (anno 1976 mit einem Volkswagen Samba unterwegs von Deutschland bis nach Indien) und mit denen wir uns drei Tage über alle Herren Länder austauschten.

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Gebetsfähnchen flattern im Wind.

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Die Altstadt von Shangri-La.

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Ausgelöste Yakschädel trocknen an der Sonne, bevor sie zu geschmacklosen Souvenirs weiterverarbeitet werden.

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Songzanlin-Kloster.

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Decken-Mandala.

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Blick vom Dach der Hauptgebetshalle auf Shangri-La

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Das Kloster wurde streng bewacht.

Letzte Station in Yunnan war das wunderbar verschlafene Dörfchen Shaxi, wo sich nicht Fuchs und Hase, wohl aber Hühner und Kühe gute Nacht sagen. Wir hatten Glück, denn jeweils am Freitag ist Provinz-Wochenmarkt und das ganze Dorf wir kurzerhand von fliegenden Händlern heimgesucht. Kaufen kann man alles, was das Herz begehrt. Und es ist natürlich der perfekte Ort, um "local people spotting" zu betreiben. ;-)

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Frittierter Schafskäse, eine lokale Spezialität... und seeehr lecker!

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Die ältere Generation trägt meist noch traditionelle Gewänder.

Am allerletzten richtigen Tag in China organisierte das Guesthouse eine sechsstündige Wanderung ins Shinbaoshan-Gebirge, der wir uns natürlich gerne anschlossen.

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Reis wurde zum Trocknen ausgelegt.

Am nächsten Tag führte uns ein knapp 32-stündiger Monstertrip mit verschiedenen Gefährten - von Minibus über Intercity, Local und Shuttle Bus, Zug, Flugzeug und Taxi - aus der chinesischen Provinz über Kunming nach Yangon, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars. Wir blicken auf rund vier Wochen exzellentes Essen, im Allgemeinen freundliche, hilfsbereite Menschen und wunderschöne Landschaften zurück. China - wir werden dich vermissen!

Posted by birdfish 08:54 Archived in China Comments (3)

Peking (Teil 2) und Shanghai

Nach unserem Reisli ins Reich der Kims hat uns Air Koryo sicher nach Peking zurückgebracht. Nach einer Woche konstanter Begleitung fühlte es sich schon fast komisch an, das Guesthouse zu verlassen, ohne schon von Senior, Junior und Mr Kang, dem Fahrer, begrüsst zu werden. Auf einmal musste man sich wieder mit der Pekinger Metro herumschlagen (die Security Checks sind nervtötend...) und wenn der Bauch knurrte, wurde man nicht ins Restaurant gefahren, wo schon das Essen auf einen wartete. Wir waren wieder auf uns gestellt. Aber zu tun und zu lassen, was man will, hat am Ende doch einen höheren Stellenwert.

Am Tag nach unserer Rückkehr machten wir uns auf den Weg zur grossen Mauer. Es gibt verschiedene Abschnitte, die allesamt renoviert sind, und wenn man die Unmengen Chinesen vermeiden will, die sich - die Frauen meist auf Stöckelschuhen - maximal hundert Meter über die Mauer bewegen und dazu hundert Selfies schiessen, muss man auf jeden Fall nicht nach Badaling fahren zu jenem Abschnitt, der am nächsten bei Peking liegt. In Mutianyu, etwa zwei Fahrstunden von Peking weg, kann man, wenn man genug früh da ist, genügend Fotos ohne Menschen machen. Das super nordkoreanische Wetter hatten wir gleich mitgenommen - es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch.

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Des Weiteren besichtigten wir noch zwei der wichtigsten Tempel in Peking - den Lama- und den Konfuziustempel. Letzterer gefiel mir besonders wegen der vielen knorrigen Bäume, der menschenleeren Ecken und der Live Performance, welche die Gebräuche der konfuzianischen Kultur szenisch umgesetzt hat.

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Per Hochgeschwindigkeitszug ging es dann komfortabel in 4.5 Stunden weiter nach Shanghai. Vorbei sind die Zeiten, als man sich unter Umständen zehn Stunden in einem überfüllten Zug die Füsse platt stehen muss. Von Japan kommend, haben wir die Züge natürlich genau unter die Lupe genommen und sind zum Schluss gekommen, dass sie weniger schnell (max. 250 km/h), weniger geräumig und weniger sauber sind (was mitunter auch an den Passagieren liegt, die permanent etwas futtern). Auch das Personal ist weniger freundlich. Aber was solls - man bezahlt dafür auch nur etwa einen Viertel so viel, wie man im Shinkansen bezahlen würde.

Shanghai, mit seinen Shopping Malls und spiegelglasbestückten Gebäuden, brauchte lange, um unser Herz zu gewinnen. Erst als wir uns zu Fuss zwei Stunden auf die Suche nach dem "alten" Shanghai machten, und es auch tatsächlich fanden, hatten wir das Gefühl, dass die Stadt doch so etwas wie eine Seele hat. Eindrücklich war vor allem das Museum zur Stadtentwicklung mit einem riesigen Modell der Stadt, das aufzeigte, wie sich die Stadt von einem Güterumschlagplatz zur Dienstleitungsmetropole gewandelt hat. Mittlerweile ist der ganze Güterverkehr in den Norden, direkt an den Yangtse-Fluss, verschoben worden.

Der Stadtteil Pudong ist gepraegt von Hochhaeusern, die praktisch alle waehrend der letzten fuenfzehn Jahre gebaut wurden.

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Links im Bild der fast fertiggestellte Shanghai Tower; mit 632 m das zweithoechste Gebaeude der Welt.

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Blick ins Innere des Jinmao-Towers (in dem sich das Grand Hyatt Shanghai befindet).

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Im Stadtteil The Bund finden sich die vielen Gebaeude aus der Zeit der britischen Concession.

Posted by birdfish 00:01 Archived in China Comments (2)

Peking, Teil 1

Unser Aufenthalt in Peking erfolgte während zweimal drei Tagen. Ich fasse mich im Folgenden kurz und berücksichtige für einmal diejenigen Besucher unseres Blogs, die lieber Fotos anschauen als Texte lesen. Bei unserem ersten Aufenthalt haben wir vor allem die Highlights abgeklappert. Es sind dies in unserem Fall der Tiananmen-Platz, die Verbotene Stadt ("verboten", weil Normalsterblichen der Zutritt verwehrt war), d.h. der Kaiserpalast der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1644 bzw. 1644-1912), der Olympische Park mit dem Beijing National Stadium, das vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen wurde, sowie der Sommerpalast, eine sich über 3 Quadratkilometer erstreckende Gartenanlage mit Gebäuden und Seen.

Tiananmen-Platz und die Verbotene Stadt

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Der Olympische Park

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Der Sommerpalast

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Weitere Fotos

Die Hutong-Strasse, in der wir wohnten (Hutongs sind schmale Gassen mit traditionellen Häusern, den Siheyuan; momentan werden sie in grossem Stil niedergerissen und wider neu aufgebaut).

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Der CCTV-Tower, entworfen von Rem Koolhaas

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Peking ist zwar nicht Shanghai, aber der CBD (Central Business District) lässt sich dennoch sehen.

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Posted by birdfish 04:39 Archived in China Tagged palace summer beijing tiananmen stadt verbotene Comments (3)

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