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Französisch-Polynesien - Teil 1

Pape'ete und die Marquesas

sunny 28 °C
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Nach unseren Camping-Eskapaden in Neuseeland war es höchste Zeit, uns von den Strapazen zu erholen. Und dafür gibt es zwischen Neuseeland und Südamerika kaum einen geeigneteren Ort als die weissen Strände und azurblauen Lagunen Tahitis.

Die Bezeichnung "Tahiti" wird meist stellvertretend für den gesamten Inselstaat verwendet, wobei es sich dabei lediglich um die Hauptinsel Französisch-Polynesiens handelt, das fünf Archipele umfasst: die Gesellschaftsinseln, die Tuamotus, die Marquesas, die Austral-Inseln und die Gambier-Inseln. Offiziell gehört La Polynésie Française (kurz "PF") zu Frankreich, es ist ein so genanntes Überseegebiet. Davon zeugt das Portraitfoto von Monsieur le Président, das in jedem Rathaus anzutreffen ist. PF geniesst aber weitgehend autonomen Status.
Nach unserer Ankunft auf Tahiti hatten wir in Pape'ete einige Tage Zeit, uns an das feucht-warme Klima zu gewöhnen und die Hauptstadt zu erkunden.

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Blick auf die Hauptstadt im Anflug auf den internationalen Flughafen Faa'a.

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Der Markt von Pape'ete - hier gibt's vor allem frisches Obst und Gemüse und jede Menge Souvenirs.

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Cathédrale Notre-Dame de Pape'ete.

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Der Leuchtturm von Point Vénus, einem beliebten Ausflugsziel nahe der Hauptstadt.

Marquesas
Nach einigen Tagen "Grossstadtlebens" traten wir den weiten Flug zu den Marquesas (Îles Marquises) an. Dieser Archipel liegt ca. 1600 km nordöstlich von Tahiti und erinnert auf den ersten Blick eher an Schottland als an ein tropisches Inselparadies. Weisse Sandstrände sucht man hier vergebens; dafür gibt es raue Felsen, steile Klippen und Vulkankrater, so weit das Auge reicht.

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Tropische Pflanzenpracht. Die bohnenähnlichen Gebilde sind unreife Vanilleschoten.

Auch die Einwohner, die Marquesiens, gelten unter den übrigen Polynesiern als "sauvage", wild. Ihre Kriegeslust, Tapferkeit und furchteinflössenden Tänze und Rituale sind weit über ihre eigenen Inseln hinaus berüchtigt.

Auf der Insel Hiva Oa brachte uns ein einheimischer Führer mit irischen Wurzeln die marquesische Kultur und Lebensweise näher. Die Marquesas sind ein beliebtes Ziel für Archäologiefreunde. Überall findet man gut erhaltene oder restaurierte "Marae" (markesianisch "Me'ae"), d.h. religiöse Stätten, die einst den Mittelpunkt der voreuropäischen Zivilisation bildeten. Hier wurden Rituale abgehalten, (Menschen-)Opfer dargebracht, wurde wild gefeiert usw.

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Ruine einer Marae, einer typischen Zeremonialanlage.

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Überall sind diese steinernen Gesellen anzutreffen: Tikis, Ahnen- bzw. Götterfiguren.

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Takai'i, der mit 2,3 m grösste Tiki in Polynsesien.

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Einzigartig: Ein lachender Tiki.

Interessant ist die Tatsache, dass die Kulturen (und auch die Sprachen) der verschiedenen pazifischen Völker sehr ähnlich sind. So praktizieren auch die Marquesianer Kriegstänze, die wir bereits von den Maori Neuseelands her kannten. Unser Guide und sein Bruder, den wir unterwegs kennen lernten, haben mit bescheidenem Erfolg versucht, einen französischen Mitreisenden und mich in die Kunst des Kriegstanzes einzuweihen.

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Mit unserem Guide legt man sich übrigens besser nicht an: In seiner Freizeit jagt er nachts in den Wäldern ausgewilderte Kühe, die er vor Ort eigenhändig zerlegt und mit seinem Pick-up zur Freude der gesamten Familie nach Hause bringt.

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Künstler im Paradies
Dass der französische Maler Paul Gaugin seinen Gefallen an den Inseln und Bewohnerinnen Polynesiens gefunden hatte, ist gemeinhin bekannt. Mit seinen farbenfrohen Bildern brachte er die polynesische Lebensfreude nach Paris. In Hiva Oa, wo er seine letzten Jahre verbracht hatte, ist ihm ein kleines Museum gewidmet.

Für mich persönlich aber war der Hauptgrund, diesen entlegenen Ort mitten im Pazifik aufzusuchen, meine Liebe zur Musik von Jacques Brel, einem der grössten Chansonniers des 20. Jahrhunderts. Als ich mich vor über zehn Jahren im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Dolmetscherschule Zürich in das Leben dieses Ausnahmekünstlers vertiefte, erfuhr ich, dass er nach seinem Abschied von der Bühne ebenfalls Hiva Oa zu seiner neuen Heimat erkoren hatte. Da war für mich klar, dass ich eines Tages diese "Pilgerstätte" aufsuchen würde ...

In einem kleinen Hangar ist Brels restauriertes Privatflugzeug ausgestellt; Fotos, Liedtexte und Zitate erzählen aus dem Leben des belgischen Sängers. Sein Grab befindet sich unweit dessen von Gaugin auf dem Dorffriedhof von Atuona.

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Das Grab Jacques Brels.

Jacques Brel: "Amsterdam", Live-Aufnahme im legendären Konzertgebäude "Olympia" in Paris, 1966.

Nuku Hiva
Mit einer DHC Twin Otter, einer Art fliegenden Seifenkiste, flogen wir weiter nach Nuku Hiva, der grossen Schwester von Hiva Oa. Hier hatten wir ebenfalls einige Tage Zeit, die Insel zu erkunden.

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Kurz vor dem Abflug nach Nuku Hiva. Der Flughafen Hiva Oas ist nach Brel benannt.

Diesmal führte uns ein ausgewanderter Franzose herum und zeigte uns die entlegensten Winkel der Insel.

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Blick von der Passstrasse hinab auf den Hauptort Taiohae.

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Auch auf Nuku Hiva findet man überall Spuren der frühen marquesischen Kultur: Zwei Tikis und eine in Stein gehauene Schildkröte (ein wichtiges Symbol in den polynesischen Kulturen).

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"Copra", das Fleisch der Kokosnuss, wird getrocknet und anschliessend nach Pape'ete verschifft, wo daraus Kokosöl gewonnen wird.

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Das Innere einer der zahlreichen offenen Holzkirchen Polynesiens (PF ist heute weitgehend katholisch).

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Das Jesuskind landestypisch mit einer Brotbaumfrucht ("Uru").

Ein Treck führte uns durch feucht-heissen Dschungel bis zu einem eindrücklichen Wasserfall, dem wir uns allerdings wegen drohenden Steinschlags nicht ganz nähern durften. Unterwegs erzählte unser Führer allerlei Interessantes über die Clans und Könige, die einst über die Insel herrschten. Die lange Wanderung wurde anschliessend mit einem erfrischenden Bad in einer einsamen Bucht, die nur mit dem Boot erreichbar ist, belohnt.

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Eine weitere Bucht, die in einer Stunde zu Fuss vom Hauptort aus zu erreichen ist.

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Es gibt sie doch, die eine oder andere Palme in den Marquesas.

Nach einer Woche hiess es leider schon wieder Abschied nehmen von den wilden Marquesas und wir kehrten zurück nach Pape'ete, von wo aus unsere Reise zu den Gesellschaftsinseln weiterging.

Posted by b.visser 09:23 Archived in French Polynesia Tagged tahiti tiki pape'ete atuona taiohae marquesas paul_gaugin jacques_brel hiva_oa nuku_hiva Comments (0)

Australien - Teil 2

Canberra und Melbourne

sunny 28 °C
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Nach rund zehn Tagen in und um Sydney zogen wir weiter in die Hauptstadt Canberra. Canberra ist eine Planstadt und wurde 1908 als Kompromisslösung zur Hauptstadt gewählt, um die Rivalität zwischen Sydney und Melbourne zu schlichten. Der Spatenstich erfolgte 1913.
Heute ist Canberra eine unspektakuläre, aber gemütliche mittelgrosse Stadt mit grosszügigen Grünflächen und Parkanlagen, Seen, interessanten Museen, einer Einkaufsstrasse und vielen Boutiquen und Restaurants. Ein Muss für jeden Besucher ist natürlich das Parlamentsgebäude, wo die beiden Kammern besichtigt werden können und man allerhand über die Landespolitik erfährt.

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Das Parlamentsgebäude auf dem Capital Hill.

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Blick vom Capital Hill über den Lake Burley Griffin hinüber zum Australian War Memorial.

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Beim Eingang zur National Gallery of Australia befindet sich ein Aboriginal-Denkmal, das zum 200. Jahrestag der Ankunft der Briten erstellt wurde. Jeder Baumstamm repräsentiert ein Jahr unter Herrschaft der Krone Englands.

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Schwarze Schwäne kommen vor allem im Südosten und -westen Australiens vor.

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Sightseeing mit Kanguruh macht durstig. Cheers, Mate!

Unsere letzte Station in Australien war Melbourne, eine relaxte Metropole mit viel alternativem Flair. Ein kostenloser Tramservice bringt die Besucher bequem zu allen Sehenswürdigkeiten und ich hatte ein weiteres Mal die Gelegenheit, eine Stadt von oben zu betrachten. Gemütliche Pubs und Strassencafés luden zwischendurch zum Verweilen ein.

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St. Paul's Cathedral.

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Parliament House.

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Chinatown, wo man gut und günstig essen kann.

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Die Hallen des Victoria Markets, die hinter diesem Schriftzug liegen, sind ebenfalls ein beliebter Treffpunkt für einen Snack.

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Die Docklands sind eine neu angelegte Meerespromenade mit Marina. Etwas steril, aber für einen Spaziergang bei Sonnenschein durchaus geeignet.

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Central Melbourne, vom Yarra River aus gesehen.

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Und die Stadt aus der Vogelperspektive, vom Eureka Tower aus gesehen.

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Am Strand von St. Kilda, einem Vorort Melbournes.

Dann hiess es auch schon wieder Abschied nehmen von Downunder. Frühmorgens am 14. Januar verliessen wir Australien an Bord einer mächtigen A380. Ziel: Auckland, Neuseeland.

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Posted by b.visser 12:02 Archived in Australia Tagged melbourne canberra aboriginal_art Comments (4)

Australien - Teil 1

Sydney und Umgebung

sunny 28 °C
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In Australien war für uns Halbzeit. Wir hatten uns vorgenommen, den Jahreswechsel mit meinem Bruder und seiner Familie in Sydney zu feiern, denn mein grosser Traum war es schon immer gewesen, einmal das grosse Neujahrsfeuerwerk im Hafen von Sydney live mitzuerleben. Aber das grösste Highlight unseres Besuchs war natürlich die Geburt meiner zweiten Nichte! Erst kurz vor unserer Abreise aus der Schweiz erhielten wir die freudige Nachricht, dass die Familie Anfang Januar Zuwachs erhalten würde - am 7. Januar war es dann auch soweit.

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Der Darling Harbour, wo sich das Aquarium befindet.

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Unsere Nichte jagt dem Dugong nach.

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Das Dugong wurde verletzt aufgefunden, aufgepäppelt und wieder in die Freiheit entlassen. Nach einem Jahr wurde es wieder entdeckt, es war auf drei Viertel seines Körpergewichts abgemagert. Da es offensichtlich in der freien Natur nicht überlebensfähig ist, lebt es seither ein glückliches Leben im Aquarium - und frisst Kopfsalat statt Seegras.

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Silvesternachmittag: Die Gebrüder Visser in freudiger Erwartung des Spektakels.

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Die Spannung steigt auf dem Pier.

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Happy New Year!

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In Sydney laden unzählige Strände zum Baden ein.

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Katja, die fünf Monate in Sydney gelebt hat, zeigte mir noch einige der schönen Örtchen. Hier zum Beispiel der botanische Garten inkl. Ibisse:

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Blick vom Westfield Tower über die Metropole.

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Skyline mit Westfield Tower.

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Das Wahrzeichen Sydneys: Das Opera House des dänischen Architekten Jørn Utzon.

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In den unzähligen Restaurants am Darling Harbour lässt es sich gut, wenn auch relativ teuer essen.

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Unsere Nichte kennt ihre Umgebung gut: Hier klärt sie uns über eine Aboriginal-Stätte auf.

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In Sydney gilt natürlich "Tenue légère" :)

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Auch Haie bleiben beim Baden gerne mal unter sich.

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Der Yachthafen von Seaforth, einem schicken Wohnviertel Sydneys und unserem vorübergehenden Zuhause.

Ausflug ins Hunter Valley
Zwischendurch entflohen wir dem Grossstadtrummel und machten mit einem Mietauto einen Ausflug ins nahe gelegene Hunter Valley, wo unzählige Weingüter zu Degustationen einladen.

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Vorsicht, Wombat! Diese drolligen Beuteltiere kommen ebenso wie Känguruhs und Koalas nur in Australien vor.

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Auch Hopfen scheint im Hunter Valley prächtig zu gedeihen - da liessen wir uns eine Bierdegustation nicht entgehen! Natürlich kam es gelegen, dass unser Motel über eine eigene Mikrobrauerei verfügte.

Auf dem Nachhauseweg nach Sydney machten wir Halt in New Castle, wo man in einem kleinen Wildpark mit einem Koala auf Tuchfühlung gehen konnte.

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Koalas sind neugierige Tiere.

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Da hörte der Spass aber auf!

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Diese fluffigen Fellknäuel muss man einfach gernhaben!

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Und auch Emus waren im Park zugegen.

Posted by b.visser 18:42 Archived in Australia Tagged sydney new valley castle hunter Comments (0)

Bangladesch - Teil 3

Von den Teeplantagen im Norden zu den Sandstränden im Süden

sunny 25 °C

Nach unserem Mangrovenabenteuer führte die Reise zunächst wieder zurück in die Hauptstadt. Diesmal blieben wir allerdings nur eine Nacht, denn
wir wollten keine unnötige Zeit mehr in diesem Moloch verschwenden.
Einen Wecker braucht man in Bangladesh übrigens nicht: Fünfmal am Tag ruft der Muezzin zum Gebet, das erste Mal bereits zu Sonnenaufgang. Wir hatten das Vergnügen, unmittelbar in der Nähe der grössten Moschee Dhakas einquartiert zu sein. Baitul Mukarram, so ihr Name, ist die nationale Moschee von Bangladesch und die zehntgrösste der Welt. Da sich unser eigenes Video aufgrund der schlechten Internetverbindungen nicht heraufladen lässt, stellen wir hier einen anderen Link zur Verfügung, bei dem ein kurzer Ausschnitt des Adhan (Gebetsrufes) mitverfolgt werden kann.

http://youtu.be/o3I3SHkfhZU

Von Dhaka führte die Weiterreise Richtung Nordosten nach Srimangal, das für seine üppig-grünen Teeplantagen berühmt ist. Einige davon sind immer noch in britischer Hand (z. B. Finlay Estate) und bieten heute wichtige Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung.
Früher machten die Briten die Arbeiter mit Alkohol gefügig: Dieser wurde gleich vor Ort auf den Plantagen verkauft, um die Teepflücker um ihren Tagesverdienst zu bringen. Damit war sichergestellt, dass sie am nächsten Tag wieder zur Arbeit erschienen.

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Teesträucher, soweit das Auge reicht.

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Und wir mittendrin.

Per Velo (endlich einmal vernünftige Mountainbikes statt klapprige Eingänger) erkundeten wir die Umgebung und sorgten in den kleinen Dörfern unterwegs natürlich für Aufregung. Wir kannten das ja bereits von Burma: Immer schön winken und "hello" rufen :)

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Auf den Strassen durch die Teeplantagen gehts ruhig zu und her.

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Unterwegs begegneten wir Jung und Alt.

Zwischendurch genehmigten wir uns einen so genannten "seven layer tea", einen Tee-Aufguss, der aus sieben Schichten besteht. Wie die Schichten dieses Gebräus genau zustande kommen, bleibt das Geheimnis des Teemeisters.

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Unser bescheidenes Zuhause, ein Eco-Cottage im Wald - nächtliche Eichhörnchen-Invasion auf der Suche nach unseren Crackern und Guetzli inklusive.

Und auch hier stand wieder eine Wildlife-Tour auf dem Programm, dieses Mal hielten wir (leider vergeblich) nach Hulock-Gibbons Ausschau, die sich jedoch wegen der kalten Witterung partout nicht zeigen wollten. Bangladesh wurde im Dezember übrigens von einer regelrechten "Kältewelle" heimgesucht - die Temperaturen sanken in den nördlichen Divisionen nachts bis auf den Gefrierpunkt. Und wir dachten, nach Bhutan sei vorbei mit Schlottern ...

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Unser Guide präsentiert das Mittagessen.

Statt Affen gabs dafür in einem Feuchtgebietreservat jede Menge Vögel zu bewundern.

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Chittagong - wo Schiffe ein letztes Mal anlegen
Da es nur wenige Züge vom Norden in den Süden gibt, die nicht über die Hauptstadt fahren, sind die Plätze entsprechend rasch ausgebucht. Aber Bangladeschis sind Meister im Improvisieren und nach einigen Telefonaten und Trinkgeldern wurden uns zwei Plätze nach Chittagong, der zweitgrössten Stadt Bangladeschs, zugesichert. Unsere Tickets erhielten wir allerdings erst an Bord, nachdem unser Gepäck durchs Fenster in den bereits fahrenden Zug gehievt worden war.

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Chittagong steht Dhaka punkto Verkehrsaufkommen in nichts nach.

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Nächster Halt: Viehmarkt!

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Geschäftiges Treiben auf dem Fluss.

Chittagong hat ausser staubigen Strassen und Verkehrslärm nicht viel zu bieten. Die eigentliche (inoffizielle) Attraktion befindet sich an der Küste einige Kilometer ausserhalb der Stadt: Die so genannten "ship breaking yards", Abwrackwerften. Schiffe aus aller Welt laufen hier ein letztes Mal ein, bevor sie demontiert werden. Bei Flut werden sie mit voller Kraft an den Strand gefahren, wo sie anschliessend liegen bleiben und von Hand in ihre Einzelteile zerlegt werden. Ob Öltanker, Kreuzfahrtschiff oder Containertransporter - alle werden sie Niet um Niet auseinandergenommen. Das Schlachten eines Schiffes dauert in etwa ein Jahr, gearbeitet wird jeden Tag ausser Freitag.
Besucher sind angesichts der teilweise prekären Arbeitsbedingungen (inkl. Kinderarbeit) nicht immer willkommen. Wir hatten allerdings das Glück, eine Werft zu finden, wo die Arbeit wegen juristischen Problemen gerade ruhte und die Sicherheitsleute nicht ohne Stolz einwilligten, uns herumzuführen.

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Ein riesiger Öltanker (22'000 t) wartet darauf, ausgebeint zu werden.

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Gruppenbild zum Abschied.

Ist das Grobe einmal erledigt, gehts in kleineren Werkstätten an die Feinarbeit:

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Nichts bleibt unverwertet; entlang der Hauptstrasse wird anschliessend alles verkauft, was die Schiffe so hergeben: Schrauben, Leitern, Relings, Rettungsboote, Luken, Bullaugen usw.

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Interessant ist es übrigens, sich auf Google Earth einen Überblick über den Schiffsfriedhof zu verschaffen. Einfach "Chittagong" eingeben und nördlich der Stadt auf die Küste einzoomen!

In Chittagong war es schliesslich auch, wo ich meinen Geburtstag verbringen durfte, und zwar beim angeblich besten Chinesen in der Stadt.

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Zur Feier des Tages kam sogar ein Bier auf den Tisch - keine Selbstverständlichkeit in einem muslimischen Land wie Bangladesch! Aber auch hier gibt es Wege, sich einen Drink zu beschaffen. Obwohl es Bangladeschis offziell untersagt ist, Alkohol zu konsumieren, gibt es so manche, die sich nicht daran halten. Diese Herrschaften (ausschliesslich Männer) findet man in diskreten, spärlich beleuchteten Etablissements wieder, wo sie ungesehen ihrem Laster frönen. Für Ausländer gilt das Verbot selbstverständlich nicht und so wird man auf diskrete Anfrage gerne an eine solche Bar verwiesen, wenn es einem mal nicht nach Tee gelüsten sollte.

Badeplausch auf bangladeschi Art
Unsere letzte Station in Bangladesch war schliesslich Cox's Bazar, die Riviera von Bangladesch. Das Land rühmt sich, den mit 120 km längsten natürlichen Sandstrand der Welt zu beherbergen. Auch wenn dieser und die abendlichen Sonnenuntergänge sehr schön waren, wollte kein richtiges Strand-Feeling aufkommen. Obwohl sich die einheimischen Touristen vergnügt (und verhüllt) im Wasser tummelten, Kinder Sandburgen bauten und es sogar ein oder zwei Strandcafés gab, wirkte das ganze ein wenig surreal auf uns. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass wir wieder auf Schritt und Tritt beobachtet wurden und uns wie eine Attraktion vorkamen. So haben wir unsere Strandaktivitäten auf ein paar ausgiebige Spaziergänge beschränkt.

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Natürlich musste wieder fleissig posiert werden.

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Zeit für einen Mocktail!

Am 24. Dezember machten wir gemeinsam mit einer Japanerin, die wir von den Sundarbans her kannten, noch einen Tagesausflug nach St. Martin's Island, das südlich von Cox nahe der burmesischen Grenze gelegen ist.
St. Martin ist die einzige Koralleninsel Bangladeschs und lockt viele Besucher an, so auch an diesem Tag vor Heiligabend. Die Weihnachtstage sind übrigens auch in Bangladesch Feiertage, an denen Städter scharenweise die Küste aufsuchen. So erstaunte es nicht, dass tausende Einheimische ebenfalls diesen Ausflug unternehmen wollten. Das Resultat war ein äusserst anstrengender, unbequemer Tag mit viel Verspätungen, epischen Busfahrten, einem lächerlich kurzen Aufenthalt auf der Insel und einer prekären Überfahrt mit einer hoffnungslos überfüllten Fähre ohne Schwimmwesten und Rettungsboote. Vor unserem geistigen Auge lasen wir bereits die Schlagzeilen: " ... mit drei ausländischen Touristen an Bord ..."

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Von der Fähre wurden die Passagiere mit kleinen Booten an Land gebracht.

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Und so endete unsere Reise durch dieses kleine, besondere Land, das uns samt seinen Einwohnern sehr ans Herz gewachsen ist.
Am 28. Dezember traten wir Flug MH103 mit Malaysia Airlines an, der uns sicher via Kuala Lumpur nach Sydney bringen sollte.

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Ein Prosit auf den nächsten Kontinent!

Posted by b.visser 19:50 Archived in Bangladesh Tagged chittagong bazar cox's srimangol Comments (0)

Bangladesch - Teil 2

Auf den Spuren des Bengal-Tigers

sunny 24 °C

Zu den unbestrittenen Höhepunkten eines jeden Besuchs in Bangladesch gehört eine mehrtägige Bootstour durch die Sundarbans. Der mit rund 10000 km2 weltweit grösste Mangrovenwald (40 % davon auf indischem Staatsgebiet) lockt mit einer Vielzahl an Vogelarten, Hirschen, Wildschweinen und seinem prominentesten Bewohner, dem seltenen Bengal-Tiger. Diese scheue Wildkatze, von denen nur noch einige hundert Exemplare die Mangroven unsicher machen, zeigt sich jedoch höchst selten. Dennoch fallen ihr jedes Jahr Menschen zum Opfer, die beim Holzsammeln oder Honigernten angegriffen werden.

So sind wir von Dhaka mit einem erstaunlich komfortablen Bus (ich war immer noch traumatisiert von den burmesischen Bussen, die auf eine durchschnittliche Körpergrösse von 1,50 m ausgerichtet sind) in die Kleinstadt Khulna gefahren, wo wir an Bord unseres Schiffes gehen würden. Auf den Strassen Bangladeschs gilt übrigens eindeutig das Recht des Stärkeren. Die Stärkeren sind in diesem Fall die grossen Intercity-Busse, die mit chronisch übersetzter Geschwindigkeit sich einen Weg durch den Verkehr pflügen. Dabei ist es egal, wer sonst noch die Fahrbahn beansprucht oder entgegenkommt - alle müssen weichen. Unter permanentem, tösendem Gehupe drängen die Busse sämtliche andere Verkehrsteilnehmer zur Seite. Und auch bei den haarsträubenden, waghalsigen Überholmanövern wird erwartet, dass der Gegenverkehr ausweicht!

Leinen los!
Spät abends wurden wir im Hotel abgeholt und zum stockfinsteren Quai gefahren, wo unser Schiff auf uns wartete. Nachdem wir unsere Kajüte bezogen hatten, legten wir auch schon bald los. Während dreier Tage tuckerten wir mit einer gemischten Gruppe von westlichen und einheimischen Touristen durch die endlosen Wälder und Kanäle. Das Leben an Bord des Schiffes gestaltete sich beschaulich: Ausschau halten nach Tieren am Flussufer und warten aufs Essen, das die Crew in der Kombüse drei Mal im Tag zusammenzauberte. Dazwischen blieb immer wieder viel Zeit, uns mit den anderen Reisenden auszutauschen. So lernten wir unter anderem einen Feuerwehrmann aus Alaska, einen niederländischen Nuklearphysiker und einen norwegischen Filmemacher kennen.

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Unser Zuhause für die nächsten Tage.

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In aller Früh begaben wir uns jeweils mit einem Beiboot auf die Pirsch. Ein paar wenige Fischer waren zu dieser Stunde auch schon unterwegs.

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Bei Ebbe, wenn sich das Wasser aus den Mangrovenwäldern zurückgezogen hat, sind die Chancen, Wildtiere zu erspähen, am grössten.

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Axishirsche, die unser Guide mit ein paar Blätterzweigen angelockt hatte.

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Wildschweine sind auch für den Anfänger in der Wildtierbeobachtung leicht zu espähen.

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Dieser Herr war für unsere Sicherheit zuständig. Nicht aber, um uns vor angreifenden Tigern zu beschützen, denn das Tier steht unter Schutz und darf auch bei einem Angriff nicht getötet werden. Aber in den Wäldern sollen sich rabiate Wilderer herumtreiben, die nicht gerne bei ihrem Tun gestört werden.

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Es gibt ihn wirklich, den Bengal-Tiger! Davon zeugten diese frischen Spuren. Aber das war auch das einzige, was wir von ihm zu Gesicht bekamen. Einer der Parkranger erzählte uns, dass er in den 34 Jahren, seit er hier arbeitet, zweimal einen Tiger zu Gesicht bekommen hat.

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Bizarre Wurzelformationen.

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Ganz im Süden der Sundarbans hat es sogar einen Strand, an dem wir uns die Beine vertreten konnten.

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Nachmittags war jeweils Fotoshooting angesagt.

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Abendstimmung in den Sundarbans.

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Abends in geselliger Runde.

Kurz bevor unsere Tour startete, havarierte in der Nähe ein Öltanker, was natürlich verheerende Auswirkungen auf das heikle Ökosystem in den Sundarbans haben wird. Die Regierung wurde in den darauffolgenden Tagen von den lokalen Medien für ihr zögerliches Handeln scharf kritisiert. Wir und die Parkwächter konnten nur den Kopf darüber schütteln, weshalb ein Naturschutzgebiet überhaupt für den Schiffsgüterverkehr genutzt werden darf.

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Ob dieser kleine Kerl überlebt hat, wissen wir nicht. Er wurde von den Crewmitgliedern jedenfalls fein säuberlich geputzt und anschliessend wieder in die Freiheit entlassen.

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Am letzten Abend wurde uns die gesamte Crew vorgestellt, die uns auf der ganzen Reise bestens versorgt hat.

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Satellitenaufnahme der Mangrovenwälder. Deutlich zu sehen ist, wie das gesamte Gebiet von Flussläufen durchzogen ist.

Nachfolgend eine Dokumentation des englischen Kameramanns Mike Herd, die uns am letzten Abend an Bord des Schiffes gezeigt wurde. Es handelt sich um die bisher einzigen Filmaufnahmen des Bengal-Tigers. Gezeigt wird, mit welcher Ausdauer und Beharrlichkeit der Filmer vorgehen musste, um diese unglaublichen Aufnahmen zu machen.
Link: Swamp Tiger

Posted by b.visser 20:59 Archived in Bangladesh Tagged bengal tiger deer spotted khulna sundarbans Comments (0)

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